Peitsche für Sklave Frederic
Die Ausstrahlung und Dominanz von Odette macht Frederic zusehends willenlos und abhängig. Er kann nur noch an Odette denken und ist dankbar für jede Geste.
Am Tage seines Vorstellungstermins klatschten die Regentropfen hart gegen die Fensterscheiben. Automatisch bewegte sich Frederic vom Bett aus zum Fenster hinüber, der Himmel war dunkel. Der Wind drückte mit voller Kraft gegen die Fensterscheiben, er heulte laut und wirbelte das bereits gefallende Herbstlaub durch die Luft, möglicherweise hätte Frederic dies als Zeichen dafür wahrnehmen sollen, dass sich vieles in seinem Leben verändern sollte. Bei der Auswahl seiner Garderobe bemerkte Frederic, dass er innerlich sehr angespannt war, er entsann sich an Odettes Worte am Telefon. Wenn er Umgangsformen hat, intelligent und naturdevot veranlagt ist, dann habe er sich überpünktlich am Montag gegen 9.30 Uhr einzufinden. Kurz vor 9.30 Uhr erreichte Frederic den Eingangsbereich von Odettes Domizil.
Er klingelte zögernd. Eine Dienerin öffnete Frederic die Tür. Sie bat Frederic, auf einer schwarzen Ledercouch Platz zu nehmen. Wortlos ging sie dann zum Kamin und kniete auf dem harten Boden nieder. Er sah, wie ihr schwarzer, enganliegender Rock die Pobacken langsam hoch rutschte. Erst jetzt erkannte Frederic den Zustand der Ärmsten. Deutlich zeichneten sich auf ihren gestreckten Pobacken tiefrote Striemen ab, vierzig an der Zahl, die wohl von einem ledernen Reitstock stammten, welcher – an einem Kupferhaken befestigt – an der Wand hing. Vor Erregung zitterte sein ganzer Körper, der Angstschweiß wurde sichtbar auf Frederics Stirn. Er schwieg, offenbar war es nicht gestattet, ohne Erlaubnis zu sprechen. Wenige Minuten später, die Frederic weit länger erschienen, betrat Odette den Raum. Sie trug ein enges, tailliertes, knielanges, schwarzes Kleid, darüber eine schwarze, hochgeschlossene Seidenbluse. Tiefschwarze Nahtnylons schmückten ihre wunderbaren Beine, blutrot waren der Herrin Zehen lackiert, ihre Pantoletten klackten bedrohlich auf dem schwarz gekachelten Boden. Sein Blick war gesenkt. Odette näherte sich langsam Frederic, er spürte ihre Selbstsicherheit, ihre Dominanz, dann sah er ihre leicht gespreizten Füße, die ihr einen festen Stand gaben, direkt vor sich. Frederic spürte ihre Nähe. Er konnte sie riechen. Odette roch so gut, dass er sie gleich schmecken wollte. Sie erahnte wohl seine Gedanken, erhob langsam, die bereits in ihrer Hand befindliche Peitsche. Frederic kniff die Augen instinktiv zusammen, doch die Peitsche klatschte nicht in sein Gesicht, sondern er spürte sie unter seinem Kinn. Odette drückte mit der Peitsche sein Gesicht aufwärts, bis sie einen Widerstand spürte, sie musterte ihn wortlos mit steinernem Blick. Er war wie gelähmt, er schwitzte, stammelte wirres Zeug vor sich hin. Mit leiser, doch bestimmender Stimme sagte sie, „schweig und rede in Zukunft nur, wenn du gefragt wirst! Ich weiß, wer du bist! Du wirkst nicht so devot und erzogen, wie ich es mir vorstelle. Ich bin es gewöhnt, dass mein Sklave mir zur Begrüßung die Absätze und Sohlen säubert und mir anschließend ausgiebig die Füße küsst. Also, schleunigst in die dir angemessene Stellung!“ Er gehorchte. „Ich erwarte Willfährigkeit und Bemühen, morgen also wirst du ein Benehmen an den Tag legen, dass nur als tadellos zu bezeichnen ist!“ Odette verließ das Zimmer und ließ Frederic allein zurück. Er war so fasziniert von ihrer so natürlichen, erotischen Ausstrahlung, dass er kaum die zarte Stimme des Dienstmädchens hörte, die Frederic aufforderte, sie zur Tür zu begleiten. Er verabschiedete sich höflich und ging.
Wie in einem Rausch verließ er Odettes Domizil, bemüht, darauf zu achten keine rote Ampel zu überqueren, ohne sich zu gefährden. Er sah nur noch Odette, ihr wunderschönes, so ausdruckvolles Gesicht, ihre saphirblau schimmernden Augen, ihre Haare, die so rot wie die Glut des Feuers leuchteten, die Locken, die ihr Gesicht umschlossen. Er versuchte mit aller Gewalt, sich auf den Straßenverkehr zu konzentrieren, was ihm jedoch nicht gelang. Seine sexuelle Anspannung war grenzenlos, pausenlos musste er an Odette denken. An einem Blumenladen vorbeigehend, beobachtete er eine Frau, die aus einem eisernen Krug Haselgerten entnahm. Ihm stieg die Schamesröte ins Gesicht, er hoffte, dass es niemandem auffiel. Kurze Zeit später, zu Hause angekommen, zog er sich hastig aus und legte sich aufs Bett. Zunächst versuchte er, sich abzulenken, doch dies misslang ihm gründlich, was immer er auch versuchte, er bekam sie nicht aus dem Sinn, er sah sie, roch sie, Odette, Odette, Odette. Er dachte zurück an das Geschehene, seine bittere Erregtheit, die er während Odettes Anwesenheit spürte. In diesem Moment fragte er sich, ob sie ihn überhaupt wahrnahm. Er nahm sich vor, demütiger zu sein und dachte daran, dass seine leidensreiche Lehrzeit erst begonnen hatte. Odette, Odette, Odette. Nun hielt er es nicht mehr aus. Seine Hoden waren geschwollen, er konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen. Odette, Odette, Odette. Schuldbewusst kniete er sich auf den Boden. Er war nicht mehr in der Lage, an sich zu halten, und wichste, bis er sich restlos entsaftet hatte. Er wünschte sich so sehr, dass sie es sei, die ihn entsaftet, doch andererseits auch nur dann, wenn es seiner Herrin Willen wäre. Er war entspannter und auch ein wenig stolz darauf, sich definitiv entschieden zu haben. Zu gerne wäre er bei ihr. „Odette, Herrin, Sklavenhalterin, wie gerne würde ich deine Wasser zum fließen bringen“ stöhnte er und schlief bald darauf ein.
Pünktlich erschien er am kommenden Tag. Die Dienerin öffnete ihm die Tür und brachte ihn ins Empfangszimmer, sie sagte mit flüsternder Stimme, die Herrin sei noch bei ihrer morgendlichen Toilette, diesmal sollte er vor dem Kamin knien und auf Odette warten. Das Mädchen verlies den Raum, es wurde totenstill. Er lauschte angespannt und hörte, wie die Eingangstür klappte. Die Dienerin war gegangen. Jetzt schien er mit Odette allein in ihrem Domizil zu sein. Wie lange er schon auf dem harten Boden kniete, wusste er nicht. Seine Kniescheiben schmerzten, aber er rührte sich nicht. Demütig wartete er auf seine Herrin, dann, ganz unerwartet, stand Odette neben ihm. Fast hündisch küsste er ihr die Absätze und reinigte ihr die Sohlen. Er tat dies hingebungsvoll, wie von Odette erwartet und befohlen. Als die Herrin bemerkte, dass Frederic es genoss, ihr die Schuhe mit dem Mund zu reinigen, er dabei stöhnte und sie deutlich seine Geilheit spüren konnte, nahm sie ihren Fuß und stieß ihn weg. Er zuckte zusammen und wäre beinahe zu Boden gefallen. Sie schmunzelte in sich hinein. Wie erbärmlich, dachte sie sich. Mit bedrohlicher Stimme befahl sie ihm, die Hündchenstellung einzunehmen. Er folgte ihren Anweisungen. Die Demütigung war unerträglich. Mit aller Kraft versuchte er, eine sich nähernde Träne zu unterdrücken. Sie sollte seinen Schmerz, den er erlitt, nicht erkennen. Wie ein höriges Hündchen folgte er Odette in ihre Räumlichkeiten. Bei ihrem Rundgang erläuterte sie ihm, welche Arbeiten er von nun an jeden Morgen zu verrichten habe und jene mit peinlichster Genauigkeit, denn sie lege sehr großen Wert auf Ordnung und Sauberkeit in ihren Gemächern. Danach erledigte er seine niederen Tätigkeiten mit einer Gründlichkeit und Schnelligkeit, die Odette offensichtlich wohlwollend stimmte. Ihm wurde nicht die Erlaubnis erteilt zu sprechen, jedoch sah sie ihm dabei zu, wie er schwitzend ihr Parkett polierte, während sie sich auf der Veranda ihres Domizils entspannte.
Er war glücklich, ihr so nahe zu sein, doch muss er in seinem Übermut den Fehler begangen haben, sie nicht in ausreichendem Maße zu beachten. Daraufhin ließ Odette ihn niederknien. Sie legte ihre Hand auf seinen Kopf, streichelte ihm sanft durch sein Haar und drückte seinen Kopf auf den harten, gekachelten Boden. Sie ging um ihn herum und blieb hinter ihm stehen, rührte sich nicht, schwieg und begutachtete ihn. Es vergingen unendliche Minuten, seine Anspannung wuchs, der Körper vibrierte und seine Gedanken waren blockiert, er wartete auf einen Befehl, auf einen Schlag mit der Peitsche, aber nichts geschah. Sie stand gelassen und unbeweglich hinter ihm. Dann hörte er, wie sie in die Hocke ging, ihre Kniegelenke knackten dabei, anschließend spürte er Odettes Hände, sie streifte ihm langsam das T-Shirt nach oben, dann glitten ihre Fingernägel sanft und zärtlich seinen Rücken hinunter, diese Berührung ging ihm unter die Haut, dann zog sie seinen Slip ein wenig strammer, es war ihm wie eine leise Drohung, gleichsam eine sanfte Berührung. Er nahm sie auf unterwürfigste Art wahr, fürchtete eine Bestrafung, es war still im Raum. In ihm befand sich eine unbefriedigte Anspannung. Dann sagte sie mit leiser Stimme. „Ich will, deine Unterwürfigkeit mir gegenüber in jeder Sekunde spüren. Das schreibe dir hinter deine Ohren.“ Anschließend ging sie mit bedrohlichen Schritten langsam um ihn herum und stellte sich mit leicht gespreizten Beinen vor ihn. Er sah ich ihre fürstliche Spalte und er betete innerlich, ihr mit seiner Zunge zu Willen zu sein. Sie spürte, seine geilen Blicke und forderte Frederic auf, ihr, seine perversen Gedanken mitzuteilen. Peinlich berührt stammelte er unverständliche Laute vor sich hin. Sie unterbrach ihn und befahl ihm, deutlich zu sprechen. Nein, er konnte es nicht. Gedemütigt schaute er auf den Boden. Er traute sich nicht, ihr, seine innigsten Wünsche zu unterbreiten. Im tiefsten seiner Seele wünschte er sich, diese geile Spalte zu liebkosen. Er wollte sie mit seiner Zungenspitze sanft lecken, an den prächtigen Schamlippen saugen und den Kitzler zum vibrieren bringen. Ungeduldig, mit zorniger Stimme forderte Odette ihn nochmals auf, zu reden. Seine Kehle war zugeschnürt, kein Wort bekam er heraus. Sie zwang ihn, die Hündchenstellung einzunehmen, presste seinen Kopf mit ihrem Stiefel auf die kalten Kacheln und befahl ihm, ihr ins Kabinett zu folgen, ohne dabei den Kopf vom Boden zu erheben. Mit großer Anstrengung, ihren Befehl befolgend, gelang er in ihre Räumlichkeiten. Sie schloss die Tür und verriegelte sie. Langsam ging sie auf einen Metallschrank zu, öffnete ihn und holte eine Reitgerte heraus. Ohne ihn mit einem Paddel vorzuwärmen, schlug sie mit der Reitgerte zwanzigmal auf jede Arschbacke ein. Nach jedem Schlag musste er „danke Herrin“ sagen. Da Frederic nicht von seiner Herrin erwärmt wurde, waren die Schläge unerträglich. Er biss sich vor lauter Schmerzen die Unterlippe blutig, um Laute des Leidens zu verbergen. Dann lies Sie inne und sagte mit leiser Stimme „Wenn ich dich auffordere zu reden, dann hast du dies zu tun. Hast du mich verstanden?“ „Ja, Herrin.“ Odette verließ den Raum und ließ ihren gedemütigten Sklaven allein zurück. Im Spiegel entdeckte er zwei offene Wunden auf seinem Allerwertesten. Brennend war der Schmerz. Nun konnte er sich nicht länger zusammen reißen. Unaufhaltsam liefen Tränen über das Gesicht. Er war froh, allein zu sein. Den Rest des Tages hatte er im Kabinett seiner Herrin zu verbringen, wo sie ihn im Angesicht der Drohkulisse einiger ihrer Peitschen und Stöcke dienwillig seinen Arbeiten nachgehen ließ.
Ein kleiner Wink Odettes reichte aus. Frederic begab sich umgehend in das Badezimmer, wo er sich vor die Toilette knien musste. Odette befahl ihm, die Augen zu schließen. Anschließend sollte er mit seinen Händen ihre Füße berühren. Sie stand vor der Toilette und sagte: „Jetzt wirst du Millimeter für Millimeter an meinen inneren Schenkeln achtsam hinaufgleiten und mir meinen Slip herunter ziehen und wehe dir, du bekommst dabei einen Ständer.“ Odette schmunzelte, als sie spürte, dass seine Hände vor Aufregung zitterten. Es war der erste körperliche Kontakt zu Odette. Er fühlte Ihre kräftigen Beine. Ihre Haut war so weich wie Samt. Seine Erregung wuchs und wuchs, steigerte sich ins Unermessliche, sein Schwanz wurde größer und größer. Er wurde geil. Sie drohte mit Nachdruck: „Und wehe du bekommst einen Ständer!“ Als Frederic an Odettes Venus angelangt war, war er so geil, dass er am liebsten ihren Slip mit Gewalt zerrissen hätte, um ihre Lustgrotte mit seiner Zunge auszuschlecken, aber er bezwang sich. Odette sah ihrem Leibeigenen herablassend dabei zu, wie er behutsam und ängstlich ihr den Slip auszog. Odette befahl, er solle damit ihre Toilette gründlichst säubern. Anschließend müsse er sich Odettes Slip über sein Gesicht ziehen und mit all seinen Sinnen ihren Geräuschen lauschen. Frederic hörte wie seine Herrin urinierte. Er stellte sich vor, wie Odette in ihrer arroganten, extraordinären – freilich nicht vulgären – Art in das Bidet urinierte, er roch ihren Slip, alle ihre Poren, wünschte sich, dass seine Herrin ihn an seinen Haaren unter sich zöge, ihn die Reste ihrer Säfte schmecken lies, dass er Sie ausschlürfen dürfe, doch wollte er seine Wünsche nicht preisgeben, erahnte er doch Odettes Fantasien, die speziell diese Räumlichkeit betrafen. Odette wies Frederic an, ihren Slip strammer über sein Gesicht zu ziehen, so straff es eben ging. Dann solle er sich umdrehen und die Prügelposition einnehmen. Zögerlich tat er, wie ihm befohlen.
Er spürte, dass Odette direkt hinter ihm saß, innerlich aufgewühlt erwartete er die ersten Gertenschläge, doch wider Erwartens geschah nichts. Minutenlang kniete Frederic, nichts sehen könnend in seiner bedauernswerten Position bis Odette ihm plötzlich befahl, seinen Hintern – ganz langsam – höher zu heben. Er spürte Odettes prüfende Blicke, war ihr ausgeliefert, schämte sich ein wenig. Dann geschah das Unerwartete. Statt der Schläge, zweifellos wären sie mehr als verdient gewesen, spürte Frederic seiner Herrscherin Fuß zwischen seinen Schenkeln. Er war von einer demütigen Inbrunst und Erregtheit beherrscht, dass er kaum atmen konnte. Odette sagte zu Frederic, dass er sich – unter ihrer Führung – langsam an den Spitzen ihrer Zehen reiben solle, Sie wolle dabei, dass Frederic weder laut atmete, noch in sonst welcher Weise die Kontrolle über sich verlöre, sonst würde sie Frederic seine prallen, rasierten Hoden binden, auf dass er den Rest des Tages vor unbefriedigter Geilheit den Verstand verlöre. Odettes Leibeigener rieb sich, ohne auch nur ein Geräusch von sich zu geben, an Odettes Zehen, er schwitzte, sein Gesicht war hochrot, keine Sekunde lies seine Herrin ihn aus den Augen. Kurz bevor Odette spürte, dass ihr Leibeigener spritzen würde, lies sie Frederic kurz innehalten, einige Minuten, dann befahl Sie ihm von vorne zu beginnen. Dies trieb Sie mit ihrem Sklaven den ganzen Abend über. Am Ende seiner Stunden der Torturen stellte Odette den Leibeigenen vor die Alternative: Würde er heute enthaltsam bleiben, bekäme er für seine Stärke eine Belohnung, die ihn tiefes Glück spüren lassen würde. Könnte er jedoch nicht an sich halten, würde er den nächsten Tag , geknebelt, mit abgebundenem Schwanz und Hoden, stündlich von Odette gepeitscht. Wissend lächelte Odette, Sie ahnte welche Entscheidung Frederic treffen würde. Odette baute sich nun vor ihm auf, und wiederholte: Stündlich.Odettes Leibsklave hatte sich, auch zu seiner eigenen Überraschung, für die in Aussicht gestellte Belohnung entschieden. Frederic glaubte wahrzunehmen, dass seine Herrin diese Möglichkeit nicht ins Kalkül gezogen haben könnte. Er hatte sich noch schnell – unter ihrer Aufsicht – geduscht. Dann musste er ihren Slip anziehen. Zum Abschied hatte Odette ihrem knienden Leibeigenen ihren Rücken zugewandt, und ihren Schuh leicht angehoben. Leck mir gefälligst den Absatz, im Bad fände sich immer ein wenig Schmutz.
Zu Hause angekommen , wichste er. Sklaven, hatte Odette gesagt befriedigen sich nicht Sie wichsen, oder werden abgewichst. Es gibt aber auch Sklaven, hatte seine Herrin kalt- lächelnd hinzugefügt, die so lange kurzgehalten werden, bis sie – a b s o l u t – gehorsam sind. Er kam, seine Säfte quollen nur so aus ihm heraus. Urplötzlich erschrak Frederic. Odettes Leibeigener hatte nicht daran gedacht, sich Odettes Slip auszuziehen. Nun war dieser von ihm beschmutzt worden. Sofort wusch er das herrschaftliche Kleidungsstück aus, doch so sehr er sich auch mühte, es blieben kleinste, jedoch deutlich zu erkennende Schmutzspuren des Leibeigenen zu erkennen. Frederic befürchtete Schlimmstes doch Odette dachte nicht mehr daran. Als Belohnung für seine Enthaltsamkeit durfte Frederic Odette eine Woche nicht sehen. Von einer Sekunde zur anderen veränderte sich sein Seelen Zustand. Wachsende Nähe, Zutrauen – all dies kühlten sich im Minutentakt ab. Die innere Mauer, die er in sich trug, die ein wenig kleiner geworden war, sie wuchs wieder. Wenn auch nicht in vielen Punkten, in diesem war er ein Meister seines Fachs. Das Wochenende verbrachte Frederic ohne seine angebetete Herrin. Unentwegt dachte Frederic an Odette. Er wirkte in sich verschlossen, geradezu abwesend. Gesprächen – welcher Art auch immer – war er bemüht aus dem Wege zu gehen. Sie erschienen Frederic, verglichen mit seinen Gedanken und Gefühlen für Odette belanglos. Es ängstigte und erregte ihn gleichermaßen, wenn er an seine Herrin dachte. Frederic sehnte sich nach Odettes Berührungen, und – nach ihren Hieben – da er begann einzusehen, dass er künftig unter Odettes Peitsche leben würde. Als es dunkel geworden war, hörte Frederic klassische Musik, dabei stiegen ihm – kaum erkennbar – Tränen in seine blauen, schönen Augen. Seine Gefühle für Odette hatten sich so schnell entwickelt, dass er sie gerne hätte kontrollieren wollen, doch in diesem Moment, da er sich durch die räumliche Abgeschlossenheit geschützt fühlte, brach es aus Frederic heraus. Er fühlte sich seiner Herrin bereits nach dieser kurzen Zeit so nah, dass er fürchtete sein Herz an Odette zu verschenken. Dies war auch der Grund dafür, dass Frederic nicht versuchte, seine Herrin telefonisch zu erreichen. Immer neue Gründe fielen Frederic ein, mögliche Reaktionen Odettes, Szenarien von Ablehnung, zynische Bemerkungen. Odettes beiläufig, jedoch gezielte Bemerkung , sie wolle Frederic lieber nicht beschreiben hatte ihn ohnehin schon genug getroffen. Frederic hatte dies zu überspielen versucht, er wollte in seiner emotionalen Situation keine weiteren Angriffsflächen anbieten.